Die Bewertung eines gesamten Kreditportfolios umfasst mehr als nur die Anwendung eines Modells. Die Datenqualität, die zugrunde gelegten Annahmen, die Marktbedingungen und die Analyse auf Einzelkreditebene bestimmen gemeinsam den tatsächlichen Wert eines Portfolios.
Was braucht es wirklich, um eine Bewertung zu erstellen, die einer genauen Prüfung standhält?
In dieser Folge spricht Joe Furlong mit Dean Hurley, dem Leiter der Whole Loan Valuation Group bei MIAC, darüber, wie Kredite von Anfang bis Ende bewertet werden. Dean erläutert den strukturierten Prozess der MIAC in Bezug auf Datennormalisierung, Festlegung von Annahmen, Cashflow-Modellierung und aufsichtsrechtliche Überprüfung und erklärt, warum die Datenqualität alles Weitere bestimmt. Das Gespräch behandelt, wie Spreads ermittelt werden, warum die Marktnachfrage die Preisgestaltung über reine Mathematik hinaus treibt und wie makroökonomische Szenarien in Stresstests und Kreditausfallprognosen einfließen. Dean teilt zudem seine Einschätzung dazu, wohin sich die Zinssätze und das Kreditvergabevolumen in den nächsten 12 bis 24 Monaten entwickeln werden.
- So funktioniert der Bewertungsprozess von MIAC – von den Rohdaten bis hin zu einer fundierten Schlussfolgerung
- Warum Annahmen wichtig sind, wenn Daten unvollständig sind, und wie disziplinierte Prozesse vor fehlerhaften Ergebnissen schützen
- Was bestimmt die Spread-Festsetzung, und wie beeinflusst die Marktnachfrage die Preisgestaltung über das Modell hinaus?
- Wohin sich die Märkte für Wohnbaukredite, Nicht-QM-Kredite und Kredite im weiteren Sinne entwickeln könnten und was dies für die Portfoliowerte bedeutet
Die AiCR bietet Gespräche mit führenden Vertretern aus den Bereichen Hypotheken und Finanzdienstleistungen über Dokumentenworkflows und technologische Entscheidungsfindung.


